Nach den verheerenden Erdbeben im 2015
Jetzt die zerstörerischen Fluten

 

Auch 2018 leidet Nepal unter Hitze und heftigen Monsunregen. Schon wieder haben die Fluten viel Leid und grosse Not in diesem schon vorher mausarmen Land angerichtet. Heftige Monsunregen und Erdrutsche hatten im August 2017 rund 50'000 Häuser völlig zerstört, gut 1 Million sind teilweise beschädigt. Auch 2018 und 2019 gab es über 100 Tote, die durch Erdrutsche und Überschwemmungen ums Leben gekommen sind.

Auch unsere Region ist stark betroffen. Viele Menschen sind schon 2017 ums Leben gekommen und zahlreiche Familien haben ihr ganzes Hab und Gut, das Vieh und ihre Ernte verloren. Ihr Land wurde unter den Schlammmassen begraben.

Nothilfe ist immer wieder dringend nötig.

Nach wie vor sind wir für Spenden sehr dankbar.
Ruth Gonseth, Präsidentin

 

Ein kleiner Einblick in die Arbeit von Shanti-Med-Nepal.
Video von Klemens Längauer

 

 

  

Spendenkonto

Raiffeisenbank, 4410 Liestal, PC 40-31200-6
z.H. Shanti Med Nepal, Liestalerstrasse 17, 4133 Pratteln
Kontonummer CH58 8077 3000 0059 6883 2

unser Spendenkonto / Mitgliedschaft

Dashain entspricht in Nepal etwa unserer Weihnachtszeit.

Die Angestellten kriegen den 13. Monatslohn und der Familie und den Verwandten werden Geschenke gebracht. Aber vielerorts reicht das Geld nicht für Geschenke. Deshalb haben sich unsere Volontäre Karin, Martin und Andreas mit den vielen aus der Schweiz gespendeten Stricksachen, Kleider und Spielsachen schwerbepackt auf den Weg in die abgelegenen Chepang Hügel gemacht, wo wirklich sehr unterprivilegierte Menschen wohnen. Bereits beim Aufstieg vorbei an einsamen Siedlungen konnten sie vielen Kindern schöne Kleider und Spielsachen schenken. Am Abend, oben angekommen, haben sie in einem einfachen Homestay übernachtet und am Morgen vor der lokalen Schule all die schönen Dinge aufgetürmt. Die Kinder konnten sich Kleider und Spielsachen auslesen und die Erwachsenen haben sich den Rest geteilt, sodass zum Schluss nichts mehr übriggeblieben ist. Zufrieden nach den intensiven Erlebnissen sind unsere Volontäre am Abend wieder zurückgekommen.

Ein herzliches Dankeschön geht an all die verschiedenen Strickerinnen und Spenderinnen von Kleidern und Spielsachen. Viele Schachteln voll sind mit dem letzten Container angekommen. Und es bleibt genug, um auch noch viele arme Patienten im Spital damit zu beschenken.

Schrittweise haben wir mit dem Umzug in den Neubau begonnen. Das ist eine grosse Freude und war auch dringend nötig. Vor der Anmeldung bilden sich jeden Morgen längere Schlangen und das Gedränge im Altbau war oft kaum auszuhalten.
Vier wichtige ambulante Sprechstunden sind nun bereits im neuen Gebäude untergebracht:

Der Kinderarzt Dr. Biswo untersucht jeden Morgen etwa 40-50 Kinder, während sich die wartenden Kinder mit den vielen Spielsachen draussen vor der Tür vergnügen.

Die Dermatologie ist wunderschön hell und gross, zwei nepalesische Dermatologen, Dr. Karki, Dr. Manoj, ein Assistent Dr. Anjal und ich arbeiten dort. Für die Verbände, Exzisionen und andere Eingriffe haben wir 2 Patientenliegen in abgetrennten Nischen. Und in der 3. Nische haben wir unsere neuen Apparate aufgestellt: UV-Ganzkörper-Kabine, Hand- und Fuss-UV-Gerät, Pedicure, Iontophorese. Wir sind nun endlich gut ausgerüstet. Jeden Tag kommen weit über 100 dermatologische Patientinnen und Patienten.

Seit einem Monat haben wir nun auch einen Hals- Nasen- Ohrenarzt, Dr. Paras. Auch sein Zimmer ist ganz neu eingerichtet.
Dr. Arun, unser Gynäkologe, untersucht jeden Tag 40-50 Frauen, macht Schwangerschaftskontrollen, Ultraschall, PAP-Abstriche, Kaiserschnitte. Er ist sehr beliebt bei den Frauen.

Letzte Woche ist auch ein neuer Container angekommen, wiederum sehr viel nützliches Einrichtungs- und Verbrauchsmaterial. Zusammen mit 15 Helferinnen und Helfern war alles nach 5 Stunden ausgepackt und vorläufig in Vorratsräumen untergebracht. Eine lange Arbeit wird es nun sein, alles am richtigen Ort zu platzieren. Für das Gruppenfoto zum Schluss kamen auch der Gemeindepräsident und einige Spitalkomitee-Mitglieder.

Am Neubau gibt es jetzt immer noch einiges fertig zu stellen. In zwei Wochen werden wieder die Scouts aus Bonn kommen und in den Gängen des ersten und zweiten Stocks die Hartgummi-Böden verlegen. Weiter werden sie eine Rollstuhle-Rampe zum Hintereingang des Neubaus bauen und viele weitere wichtige Reparaturarbeiten machen, für welche wir in Nepal einfach keine sorgfältigen Handwerker finden.

Das ist alles sehr erfreulich und vor allem haben wir immer mehr dankbare und zufriedene Patientinnen und Patienten. Unser Spital hat wirklich einen sehr guten Namen. Und ich bin froh, dass wir nach wie vor viele Bedürftige unentgeltlich behandeln können. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an all unsere SpenderInnen und Sponsoren!

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